SELING Werksteinbeläge

Begriffliches

SELING Werksteinbeläge GmbH
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Beton besteht aus Bindemitteln, Zuschlagstoffen und Wasser, sowie Betonzusätzen unterschieden in Zusatzmitteln und Zusatzstoffen. Das Gemisch erhärtet an der Luft und unter Wasser. Die Biegezugfestigkeit nach dem Abbinden kann durch Stahlbewehrung bedeutend erhöht werden. Im Stahlbeton werden Druckspannungen vom Beton, die Zug- und Biegezugspannungen vom Stahl aufgenommen. Abstandhalter gewährleisten eine ausreichende Betondeckung. Die richtige Betondeckung spielt eine entscheidende Rolle bei der Dauerhaftigkeit von Bauteilen.

Hochfester Beton ist Beton mit Druckfestigkeiten über 60 N/mm².
Der Begriff Hochleistungsbeton soll verdeutlichen, dass für viele Anwendungen Dauerhaftigkeitskriterien vorrangig bzw. gleichrangig zur Festigkeit sind. Da der Widerstand von Beton gegen äußere Einflüsse wesentlich durch ein besonders dichtes Gefüge bestimmt wird, unterscheiden sich hochfester und Hochleistungsbeton aus betontechnologischer Sicht in der Regel nicht. Bei der Herstellung hochfester Betone stellen die Normen DIN EN 206-1:2001 und DIN 1045-2:2001 erhöhte Anforderungen an die Produktionskontrolle.

Bei der Planung von Beuteilen bzw. Bauwerken sind sowohl die lastunabhängigen als auch die lastabhängigen Einwirkungen zur Sicherstellung der Dauerhaftigkeit zu berücksichtigen. In DIN 1045 sind die Anforderungen an den Beton in Abhängigkeit von den möglichen Einwirkungen durch Expositionsklassen festgelegt. Expositionsklassen sind im wesentlichen unterteilt in zwei Gruppen:
  1. Bewehrungskorrosion, d. h. Einwirkungen auf die Bewehrung und
  2. Einwirkungen auf den Beton selbst.

Für ein Bauteil können gleichzeitig mehrere Expositionsklassen maßgebend sein.

Betonwerksteine werden vor allem als Fußboden- und Fassadenplatten verwendet. Nach DIN 18500 ist „Betonwerkstein der Sammelbegriff für Bauteile aus bewehrtem oder unbewehrtem Beton, die vorgefertigt werden und deren Oberflächen werksteinmäßig bearbeitet oder besonders gestaltet sind.“ Mögliche Bearbeitungsarten sind z. B. Geschliffen, Gesägt, Ausgewaschen, Gestrahlt, Abgesäuert.

Gesäuerte Oberflächen sind Oberflächen, deren oberste Feinmörtelschicht der Betonoberfläche durch eine Säure entfernt wurde. Dabei wird lediglich eine sehr feine Zementhaut entfernt mit dem Ergebnis einer leicht aufgerauten Oberfläche.

Die Qualität und Genauigkeit bei der Herstellung der Stahlschalung ist sowohl für Bodenplatten als auch für sonstige Fertigteile die Vorraussetzung für die Oberflächengüte und Maßgenauigkeit.

Erhärtete Betonansichtsflächen sind das Spiegelbild der verwendeten Schalung. Betonoberflächen werden durch die Art der Schalung und die nachträgliche Bearbeitung der Betonoberfläche geprägt. Nicht saugende Stahlschalungen ermöglichen sehr glatte Oberflächen.

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